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AKs: 'Unsichtbares Theater' - Förderung von Zivilcourage im Alltag
Das 'Unsichtbare Theater' wurde von dem Brasilianer Augusto Boal entwickelt, um auf soziale
Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen und Veränderungen anzustoßen.
Beim 'Unsichtbaren Theater' werden in der Öffentlichkeit kleine Szenen gespielt, die aber als solche
nicht erkannt werden sollen. Die Szenen dienen dazu, dass die Umstehenden mit dem Thema Männergewalt konfrontiert werden,
sich damit auseinandersetzen und in die Gespräche/Szenen einmischen. Gleichzeitig kann gezeigt werden, wie Frauen das Schweigen
über die erfahrene Gewalt brechen und Widerstand leisten und wie Männer Scham ausdrücken über die Gewalt
ihres Geschlechtes und sich zu einer gewaltfreien, frauennrespektierenden Männlichkeit bekennen.
Ziel der Anwendung des 'Unsichtbaren Theaters' im Rahmen des 'Münchner Bündnisses' ist die Konfrontation
mit dem Thema Männergewalt und die Förderung der Entwicklung von Zivilcourage, so dass gesetzte Grenzen
respektiert werden und ein respektvolles Miteinander von Frauen und Männern denkbar wird.
Ansprechpartnerin:
Gertraude Adamo-Tothe, Tel.: 089-309481
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